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Ein Jahr „[Volunteer]“ in einer evangelikal-charismatischen Freikirche, ca. zwei Jahre „[Training on the job]“ mit der gefundenen Antwort auf die Frage nach der Berufung für die dritte Lebensphase [„Brücken bauen · Türen öffnen · Räume schaffen · Beziehungen knüpfen · Horizonte weiten“] liegen hinter mir. In diesen drei Jahren gab es – durchaus prophetische – Hinweise von Mitbeter/innen bei Konferenzen und Gesprächen („fürchte Dich nicht“ [2015], „da wo du stehst, ist heiliger Boden“ [März 2016], „du musst überhaupt nichts puschen“ [April 2016], „vernachlässige nicht das Leben aus der Kraft des Wortes Gottes, setz dich auf den Hosenboden und bete geduldig weiter, das kann eine lange Etappe werden“ [2017].

Drei Jahre „Noviziat“ waren okay, nun geht es an die „Profess“. Es geht darum, die „Profession“=Berufung zu verwirklichen, und das hoffentlich „professionell“ genug: Startup eines neuen, multikonfessionellen pastoralen Formates („Ekklesie“) in Form eines 24/7-Gebetsprojekts. Eine enge Kooperation mit bereits vorhandenen Gebetsorten und -zeiten in meiner Stadt halte ich für unverzichtbar, vor allem mit dem 24/7-Gebet der Benediktinerinnen, das die 15 Schwestern gerne mit „externen Betern“ weiterführen und erweitern möchten – unter einer Bedingung, wie mir die Priorin versicherte: „Es kann nur ökumenisch sein“.

Jetzt geht’s los!

Das hätte zur Folge, dass „Gebet rund um die Uhr“ die Zurückgezogenheit klösterlicher Klausur nach 156 Jahren (so lange gibt es das schon in meiner Stadt!) erweitern würde auch auf Leute, die der Evangelischen Allianz nahestehen und eine ähnliche Berufung spüren. Anbetung würde so buchstäblich neue Räume eröffnen und die Grenzen der Stille und des „eucharistischen Typs“, wie sie die katholische Kirche kennt, überschreiten. „Lobpreis und Anbetung“ freikirchlichen Typs geschieht vernehmlich, gerne musikalisch, und vertraut der Zusage Jesu „wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen (Mt 18, 20). Beide Formen muss es weiter geben, und vielleicht auch noch ganz neue.

Bisher gibt es monatlich und wöchentlich regelmäßige freie und offene Gebetstreffen, wo vernehmlich gebetet und gesungen wird. Daraus kann ein Netzwerk entstehen, das nach und nach immer engmaschiger wird. Die Frage nach einem festen Gebetsort oder -haus stellt sich vorläufig überhaupt nicht. Ein [christl. Pflegedienst] hat seinen Schulungsraum geöffnet, den wir nach Bedarf benutzen dürfen. Die Vision von 24/7-Gebet in einem solch diakonischen Kontext gibt es in Deutschland bisher nicht und ist einer der Überraschungen, die der Heilige Geist bereithält. Denn: Nicht umsonst ist der Missionsauftrag der Kirche nach Markus an konkretes Handeln für Belastete, an neue Formen des Betens und der Verkündigung, sowie an Krankenheilung gebunden (Mk. 16, 15-18). Auch die Gerichtsrede bei Mt. 25, 31ff hat diesen diakonischen Fokus, und zwar ausschließlich: An keiner Stelle hat meine persönliche Frömmigkeit, Art und Dauer meines Betens, mein Gottesdienstbesuch und meine Spendenbereitschaft irgendeine Relevanz für die Ewigkeit! Für Jesus zählt, wo ich ihn in seinem Hunger, Durst, Fremdsein, Nacktsein, in Krankheit und im Gefängnis begegnet bin und ihm aufgeholfen habe. Das heißt: Jesus vertrauen und bürgerschaftlich engagieren gehören zusammen. Zu glauben ist sehr nützlich.

Auf diese Weise Täter des Wortes zu sein gilt es, weiter auszuloten. Das Evangelium ist keine graue Theorie – ON FIRE zu sein, auch nicht.

Zum Beitragsbild:
Meine Lebens-Schmalspur schwenkt in die Vollspur des Lebens mit Jesus ein und darf auf dem Vierschienengleis gemeinsam dem Ziel entgegenbrausen. Aufgenommen 2015 in Mülheim an der Ruhr an der Duisburger Str./Prinzess-Luise-Str. kurz vor der Tunneleinfahrt zur Haltestelle Schloss Broich.

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